
Foto: Oliwia Larysz (Rivius Schülerin der EF) und Jasmin Bergmann (ehemalige Rivius Schülerin) halten als Vertreterinnen des Jugendparlaments Attendorn Reden anlässlich des Volkstrauertags.
Attendorn. Am diesjährigen Volkstrauertag, den 16. November, versammelten sich in Attendorn noch mehr Menschen als in den vergangenen Jahren, um den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Punkt 12 Uhr, mit dem Glockenschlag, eröffnete der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn die feierliche Veranstaltung.
Der Bürgermeister begrüßte die Anwesenden herzlich, dankte ihnen für ihre Teilnahme und hob die Anwesenheit der jungen Generation hervor, vertreten durch Jasmin Bergmann und Oliwia Larysz des Jugendparlaments Attendorn (JuPA). Beide hielten im Anschluss bewegende Reden. Oliwia Larysz, Schülerin des Rivius Gymnasiums, erklärte: „Auch hier in Attendorn hat das Gedenken einen festen Platz. Unsere Stadt hat im Laufe ihrer Geschichte schwere Zeiten erlebt: Zerstörung im Krieg, Verlust und Wiederaufbau. Viele Familien hier tragen Geschichten in sich, die zeigen, wie kostbar der Frieden ist, den wir heute haben.“
Sie rief dazu auf, aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen und unterstrich die Verantwortung der Jugend, sich für Frieden, Gerechtigkeit und Toleranz einzusetzen.
Nach den eindrucksvollen Worten der Schülerinnen folgte erneut ein musikalischer Beitrag des Musikzugs, der die Kranzniederlegung begleitete. Diese wurde gemeinsam von der Freiwilligen Feuerwehr und der Reservistenkameradschaft Attendorn durchgeführt.
Der Volkstrauertag in Attendorn endete mit einem Gefühl der Besinnung und der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft. Die Veranstaltung erinnerte daran, dass Demokratie, Freiheit und Menschlichkeit keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern täglich neu gestaltet und verteidigt werden müssen.
