Jubelrufe von der Tribüne, strahlende Gesichter am Beckenrand: Beim Schwimmwettbewerb im Rahmen des Landessportfests der Schulen NRW feierten am 18. Mai zwei Nachwuchsteams des Rivius-Gymnasiums eine gelungene Premiere. Erstmals gingen eine Jungen- und eine Mädchenmannschaft in der Altersklasse U14 an den Start – und setzten in Dortmund ein Ausrufezeichen für Nachwuchsförderung, Einsatzbereitschaft und Teamgeist.
Das Projekt wurde durch eine mehrjährige Kooperation möglich: In einer jahrgangsstufenübergreifenden Schwimm-AG bereiteten sich die jungen Athletinnen und Athleten unter der engagierten Leitung von Stefan Wortmann vor. Stefan Wortmann, selbst Trainer beim TV Attendorn, brachte seine fachliche Erfahrung und sein persönliches Engagement in das Projekt ein und war damit maßgeblich für die sportliche Entwicklung der Mannschaften verantwortlich. Unterstützt wurde er von mehreren Sporthelferinnen und Sporthelfern sowie von Lehrerin Kristina Sieler vom Rivius-Gymnasium. Gemeinsam begleiteten sie Technikschulung, Start- und Wenden-Training sowie die Taktik für Staffelwettbewerbe.
Auf dem Programm standen neben Sprint- und Bruststaffeln auch koordinativ anspruchsvolle Staffeln. Die intensive Vorbereitung zahlte sich aus.
Beide Teams hatten im Kreis Olpe bereits den Kreismeistertitel sicher. In Dortmund trafen sie nun auf starke Konkurrenz, darunter Sportgymnasien und Sportinternate – und schlugen sich beachtlich: Die Mädchen belegten Rang 7 von 10, die Jungen sicherten sich Platz 2 von 5. Damit wächst die Hoffnung, eine Nominierung für die Landesmeisterschaft zu erhalten.
Doch jenseits von Zeiten und Platzierungen blieb vor allem eines in Erinnerung: das Miteinander. Der Zusammenhalt im Team, die gegenseitige Unterstützung und die Freude am gemeinsamen Wettkampf prägten den Tag.
Fazit eines ereignisreichen Wettbewerbs: Der Weg ist das Ziel – und der führt die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer ganz sicher wieder zurück ins Becken.