Skifreizeit 2019

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skifreizeit

Online-Reisetagebuch der Skifreizeit 2019 des Rivius Gymnasiums

Schlussworte (20.02.19):

Die Skifreizeit 2019 ist Geschichte, langsam finden sich alle Beteiligten wieder in den Alltag ein. Zeit für ein paar abschließende Worte…

Am letzten Tag in Schönfeld lief noch mal alles wie geschmiert: Bei der Rückgabe des Materials stellte der Skiverleih lediglich fest, dass ein Paar Skistöcke nicht der Marke des Verleihs entsprach. Ein kurzer Austausch mit der Hauptschule aus Sundern, und schon stellte sich heraus, dass es nur eine kleine Verwechslung war. Ansonsten wurde alle Skiausrüstungen vollständig und ohne Schäden zurückgegeben. Das große Lob von Inhaber Guido: „So gut ist in diesem Winter noch keine Gruppe mit dem Material umgegangen.“ Das geht runter wie Öl…

Am Abend wurden zum letzten Mal die Skipässe eingesammelt und – oh Wunder – es fehlte noch nicht einmal der obligatorische eine Pass. Auch hier ist die diesjährige Bilanz makellos: Von den insgesamt 444 ausgeteilten Skipässen sind exakt 444 auch wieder unbeschädigt zurückgegeben worden. Laut Hausleiter Florian ebenfalls zum ersten Mal in diesem Winter!

Nach einem letzten Abendessen machte sich ein ca. 20 Personen starkes Grüppchen noch einmal mit ein paar Fackeln auf, um den abendlichen Zauber der Berge und Sterne zu genießen. Auf Wunsch einiger Schülerinnen (aus Jamaika) wurde dieser Spaziergang noch bis über die Landesgrenze von Kärnten ausgedehnt.

Wieder in der Unterkunft angekommen, war es Zeit für die abschließenden warmen Worte. Hier wurde zunächst einmal dem Lehrteam aufs Herzlichste gedankt. Ohne Herrn Keseberg, Herrn Schmidt und Herrn Nolte und natürlich auch nicht den spontan zu uns gestoßenen Herrn Muhr hätte die Skifreizeit niemals so funktionieren können. Eure Hilfe ist in jeder Hinsicht unverzichtbar – sei es beim Skiunterricht, bei der Abendgestaltung oder der medizinischen Versorgung. Dass Ihr dafür schon seit Jahren immer wieder Teile Eures Urlaubs opfert, verdient mehr Dankbarkeit, als wir hier in Worte fassen könnten.

Für uns mitfahrenden Lehrerinnen und Lehrer (und nicht zu vergessen unsere Sozialarbeiterin Frau Schulte) besonders schön: Nach unserer Dankesrede ergriff Eva als eine von drei Klassensprecherinnen im Namen der Jahrgangsstufe das Wort und bedankte sich beim gesamten Lehrteam für die geleistete Arbeit und die tolle Fahrt. Dabei fiel sogar die Bezeichnung „relaxte Lehrer“. Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich glaube, ein viel größeres Lob kann man als Lehrerin oder Lehrer nicht erwarten…

Am nächsten Morgen wurden die Schülerinnen und Schüler früh geweckt und die Zimmer mit großer Sorgfalt aufgeräumt. Sie ahnen schon, was jetzt kommt: Nach dem Stubendurchgang des Hauspersonals gab es ein dickes Lob und die Formulierung: „Dass alle Zimmer so ordentlich sind, das ist schon außergewöhnlich.“

Außergewöhnlich gut gefiel uns in diesem Jahr auch die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Gruppen, die zur gleichen Zeit mit uns vor Ort waren. Danke den Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrer der Hauptschule Sundern und dem Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium aus irgendwo in Niedersachsen!

Nach dem letzten Frühstück galt es dann dem Sporthotel Schönfeld und den in ihm arbeitenden Menschen Lebewohl zu sagen: Von Florian, dem Hausleiter, angefangen, über den Hausi, die Teamer „Topf“, Rapha und Lukas, den unnachahmlichen Jürgen, den Koch Uwe, die ständig um die Lifte bemühte Helena (das Liftfreischüppen mit dir war ein Erlebnis!) bis hin zur unentwegt mit guter Laune hinter uns herwischenden Juci wurden wir von einem tollen Team betreut. Danke für die engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit!

Nach 13 Stunden Fahrt mit obligatorischer Pause beim goldenen M sind wir dann alle wohlbehalten wieder in Attendorn angekommen.

Liebe Jahrgangsstufe 8, es war eine wirklich tolle Zeit mit Euch. Wir hoffen, dass die kleineren Verletzungen, die davongetragen wurden, schnell und unkompliziert ausheilen und Ihr die Skifreizeit 2019 nach Schönfeld in genau so guter Erinnerung behalten werdet wir wir.

Eurer Lehrteam

 

 

 

Abschlussbilder

 

Donnerstag, 14.02.19

Und schon ist der letzte Skitag angebrochen. Heute wird noch einmal der Liftpass ausgenutzt, dann stehen die Materialabgabe und eine abschließende Fackelwanderung auf dem Programm. Da es eine relativ anspruchsvolle Aufgabe ist, alle Schülerinnen und Schüler nebst vollständigem Gepäck in den richtigen Koffern in den richtigen Bus zu bekommen, stellen wir an dieser Stelle die Live-Berichterstattung ein und melden uns erst nach der hoffentlich problemlosen Ankunft in Attendorn mit einem abschließenden Bericht wieder.

 

Mittwoch, 13.02.19 Teil 2

Über diesen Tag gibt es eigentlich kaum ein Wort zu berichten, außer: Perfekt! Innerkrems, Zauberteppich – überall erreichen Schülerinnen und Schüler ihre selbstgesteckten Ziele. Die neugewonnene Begeisterung für den Skisport reicht soweit, dass nicht nur die Profis die Mittagspause lieber im Skigebiet verbringen, auch die „wilde 13“ versagt ihrem Skilehrer die Gefolgschaft und bleibt in Innerkrems.

Am Abend geht eine große Gruppe Unentwegter mit Fackeln und Rodeln bewaffnet noch einmal los und genießt den Abend auf ganz spezielle  Art und Weise. Sollten sich davon noch Bilder auftreiben lassen, werden wir diese natürlich nachreichen.

 

Mittwoch, 13.02.19

Heute ist Kaiserwetter angesagt. Der Blick aus dem Fenster des Betreuer-Zimmers ist auf jeden Fall schon mal vielversprechend!

 

Dienstag, 12.02.19, Teil 2

Wie schon erwähnt, pfeift am Dienstag ein kräftiger Wind. Die Attendorner Skigruppe schaut sich das Ganze zunächst vom Lift aus an, das sieht doch alles ganz gut aus.

Auch auf der Piste ist der erste Eindruck nicht ganz schlecht.

Auch wenn man schon zugeben muss, dass der Wind ab und an etwas auffrischt.

 

Da Skifahren unter solchen Bedingungen schon etwas anstrengender ist, wird es den Schülerinnen und Schülern am Nachmittag freigestellt, den Unterricht fortzuführen oder sich in der Unterkunft auszuruhen. Eine erstaunlich große Anzahl Rivianer macht sich noch mal auf und wird mit einer tollen Zeit belohnt, denn der Wind legt sich nach und nach und die Sonne zeigt, was sie drauf hat.

Der nachlassende Wind ermöglicht dann auch ein weiteres Highlight. Um 20 Uhr kann wie geplant die große Après Ski Party auf der Terrasse des Hauses beginnen, die vom Hauspersonal um DJ Topf nicht nur uns Rivianer, sondern auch für die anderen Hausgästen von der Hauptschule Sorpesee und vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium aus Niedersachsen organisiert wird. Und nach wenigen Minuten ist die Tanzfläche fest in Attendorner Hand – es wird getanzt und gesungen und sich zwischendurch am Lagerfeuer aufgewärmt. Auch wenn die Bilder nur einen kleinen Eindruck geben können: Es war sensationell!

 

Dienstag, 12.02.19

Der Tag begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein, aber leider auch mit heftigen Windböen. Da aber in Innerkrems einige Lifte offen haben, macht sich die gesamte Gruppe mit dem Postbus auf den Weg in das 10 Fahrminuten entfernte Skigebiet.

Die Laune an der Bushaltestelle ist offensichtlich blendend.

Und alle passen in den Bus!!

Eine übrigens während der gesamten Fahrt vieldiskutierte Frage: Handelt es sich bei diesen Ohren auf dem Helm um Mauseöhrchen, wie die Besitzerin des Helmes behauptet, oder um Schweineöhrchen?

 

Montag, 11.02.19

Schon am Vorabend hat es zu schneien begonnen, während das Kickerturnier mit dem von den Schülern befürchteten Ergebnis zu Ende ging.

Und auch am Montagmorgen fällt die weiße Pracht ununterbrochen vom Himmel. Während ein Großteil der Gruppe auf gut präparierten Pisten in Innerkrems gewaltige Fortschritte macht…

…kümmern sich Herr Vitt, Herr Meier und nachmittags auch Herr Keseberg um eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die aus unterschiedlichsten Gründen heute am Zauberteppich besser aufgehoben ist. Das heißt – richtigen Skiunterricht gibt nur Herr Vitt, während sich die Herren Meier und Keseberg in erster Linie darum bemühen, dass der Lift unter den Unmengen an Schnee nicht begraben wird. Mit Schaufeln und guter Laune und der Unterstützung der einheimischen Jugend wird der Kampf im Endeffekt auch gewonnen, während die Sonne während dieses Schauspieles am Himmel bestenfalls zu erahnen ist.

Nach dem Abendessen steht dann der große Schönfeld-Theater-Abend auf dem Programm. Nachdem zunächst das Lehrteam einen intimen Einblick in den Tagesablauf der Skilehrer gegeben hat, präsentieren wahllos zusammengestellte Schülergruppen kurze, selbstgeschriebene Sketche aus unterschiedlichsten Genres. Eine ausgesprochen witzige Veranstaltung, die eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, dass hier jeder auch über sich selbst lachen kann.

Jetzt weiß aber auch der letzte, was „Hochschnee“ ist, wie eine Angelschnur aussieht und warum Furkan ständig anruft…

 

 

Sonntag, 10.02.2019

Der Tag beginnt mit recht verheißungsvollem Wetter, nach dem Geburtstagsständchen für Celina, in das auch noch Diana nachträglich eingebunden wird, geht es pünktlich um 9:00 Uhr wieder auf die Piste. Dort kam ein Schüler jedoch ohne Skipass an – die Zeit zwischen Austeilen und Verlieren dürfte bei rekordverdächtigen 50 Sekunden gelegen haben.

Die Zeit bis zum Mittag vergeht bei guten äußeren Bedingungen. Die Profis erkunden Innerkrems, eine neugebildete Fortgeschrittenen-Gruppe aus Hochtalentierten bespielt den Ankerlift und der Rest vertieft das gestern Gelernte am Zauberteppich. Nur der auffrischende Wind stört das allgemein gute Befinden.

Nach feurigem Chili con Carne zeigt sich der Nachmittag dann etwas garstig. Der Wind nimmt weiter zu, der Ankerlift geht kaputt, der Zauberteppich stöhnt unter den Schneeverwehungen… Bei dem ein oder anderen Anfänger kommen dann doch Zweifel am Sinn des ganzen Unternehmens auf. Von daher wird der Skiunterricht nach kurzer Beratung auf freiwillige Basis gestellt, wer will, darf im Haus Zuflucht suchen. Die Schülerinnen und Schüler, die sich den Böen entgegenstellen, haben dafür viel Platz auf dem Hang und machen erste Versuche des parallelen Skifahrens. Besonders positive Beispiele: Das „Team Jamaika“ in Gelb, Grün und Schwarz und der gute Daniel, der den All-Time-Zauberteppich Rekord aufgestellt haben dürfte.

Das für den Abend geplante Fackel-Rodeln wird wegen des Windes auch verschoben, so dass für den Abend ein Kickerturnier auf dem Plan steht. Ob das favorisierte Lehrerteam sich tatsächlich wird durchsetzen können, können Sie morgen hier lesen…

 

Samstag, 09.02.19

Der erste Skitag beginnt mit strahlendem Sonnenschein.

Nach Frühstück und weitgehend pannenfreiem Skischuhanziehen (nur ein Paar Schuhe der anderen Gruppe wurde angezogen) wurde die perfekte Ordnung im Skikeller zerstört. So wird er wohl in dieser Woche nicht mehr aussehen.

Die Fortgeschrittenen und Profis fahren mit dem Bus nach Innerkrems zum Einfahren, damit die Pisten rund ums Haus für die ersten Rutschversuche der absoluten Anfänger frei sind. Und auf den weitläufigen und flachen Flächen von Schönfeld finden sich für Skilehrer und –schüler ideale Bedingungen. Mit voller „Konzentrolle“ werden die ersten Übungen absolviert, und schon nach knapp zwei Stunden werden erste kleine Abfahrten sturzfrei absolviert. „Kleinere Abfahrten“, denn noch müssen die Rivianer jeden Meter, den sie bergab fahren, vorher auch bergauf steigen. Das wird ab morgen hoffentlich anders, dann macht der „Zauberteppich“, der eigentlich schon heute nachmittag als Aufstiegshilfe dienen sollte, hoffentlich keine Mucken mehr. Gestärkt durch traditionelle „Käsespätzle“ wurde aber auch diese Herausforderung souverän gemeistert.

Und belohnt wurden alle mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.

An dieser Stelle schon mal ein großes Lob an Motivation und Ehrgeiz der gesamten Gruppe. Das eigentlich für 15 Uhr geplante Unterrichtsende wurde auf 15:45 Uhr verschoben, weil die Kinder einfach nicht genug kriegen konnten. Daher ist die Stimmung im Augenblick irgendwo zwischen enthusiastisch und müde. Mal schauen, wie der gleich anstehende Spieleabend aufgenommen wird.

Kleines Schmankerl am Rande. Das österreichische Bundesheer erprobt in der näheren Umgebung alternative Unterbringungsmöglichkeiten. Wenn im großen Jungenzimmer nicht mal bald gelüftet wird, schicken wir den ein oder anderen jungen Helden vielleicht mal für eine Nacht dorthin.

 

Ansicht Unterkunft

 

Football im Schnee

 

Donnerstag/Freitag, 07./08. 02.2019

Wenn alles in dieser Woche so problemlos und reibungslos funktionieren sollte wie die Abfahrt und die Hinfahrt, stehen uns 8 herrliche Tage bevor. Pünktlich der Bus, pünktlich Schülerinnen und Schüler, pünktlich das Lehrteam – alles war abfahrtbereit. Lediglich der mit den Eltern plaudernde Fahrtenleiter wäre beinahe nicht mehr in den Bus gekommen. Dieser entpuppte sich als wahres Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst: Kameraüberwachtes Oberdeck, sensorüberwachtes Sitzbelegungs- und Angurtungssystem, alles vom Feinsten. Nur das Problem mit der zugefrorenen Bordtoilette wird man vermutlich auch in 100 Jahren nicht gelöst haben. Aber durch ausreichend geplante und ungeplante Pausen wurde auch hier adäquat reagiert.

Vor Ort in Schönfeld erwartete uns feinstes Schalker Wetter: Blauer Himmel, weißverschneite Berge – da konnte man die Zeit bis zum Bezug der Zimmer auch zur ersten selbstorganisierten Schneegewöhnung nutzen.

Materialausleihe, Zimmerverteilung, Zimmerbezug – keine besonderen Vorkommnisse. Alles deutet darauf hin, dass um 22 Uhr Ruhe auf den Zimmern herrschen wird.

Morgen melden wir uns vom ersten Skitag wieder