Mädchenprojekt am Rivius-Gymnasium: Achtklässlerinnen ernähren sich gesund
„Wie ernähre ich mich gesund?“ Diese zentrale Frage stellten sich die etwa 30 Teilnehmerinnen des Mädchenprojekts am Rivius-Gymnasium. Unter der Leitung von Carola Schöttler und Sabine Heim bildeten sich Expertengruppen zu den einzelnen Segmenten des Ernährungskreises, wie z. B. Getreideprodukte, Getränke, Milchprodukte, Fleisch und Fisch oder Fette und Öle. In anschaulichen Vorträgen schilderten die Expertengruppen ihren Mitschülern Tipps zur Nutzung der Lebensmitttelvielfalt sowie Ernährungsregeln für das jeweilige Segment. Der dabei entstandene Ernährungskreis ist eine der wenigen Darstellungen, bei der die Größe eines Segments zugleich auch ein Maß für die tägliche Lebensmittelmenge darstellt. So wurde den Schülerinnen schnell deutlich, dass im Mittelpunkt einer gesunden Ernährung Vollkornprodukte, Gemüse und Obst stehen.
Auf dieser Basis wurde gemeinsam mit den Achtklässlerinnen auch die Ausbildung von Essstörungen angesprochen. Essstörungen können zwar in jedem Alter entstehen, jedoch ist in der Zeit der Pubertät die Gefahr größer. Denn gerade in dieser Zeit ändert sich vieles: der Körper, die Gefühle, das Denken… Die im Film gezeigten Fallbeispiele zur Essstörung Magersucht machten deutlich, wie die Betroffenen einerseits um ihre Krankheit wissen, andererseits es aber aus eigener Kraft oft nicht schaffen, gegen diese Sucht anzukämpfen. Sehr persönlich wurde es, als Ina, die selbst sowohl unter Magersucht als auch unter Bulimie litt, im Kreis der Mädchenprojektlerinnen ihre Geschichte erzählte: die allmähliche Steigerung von zunächst „einfach nur ein bißchen Sport treiben und etwas weniger essen“ über „gar nichts mehr essen und nur wenig trinken“ bis hin zu „mehreren dreistündigen Ess-Brechanfällen täglich“. Ina verschwieg nicht die vielen Nebenwirkungen ihrer Krankheit wie z. B. Haarausfall und Herzrhythmusstörungen. Stolz konnte sie aber auch von ihrer Wende zurück zu einem „normalen“ Leben erzählen. Nach diesem bewegenden Erfahrungsbericht hatten die Mädchen viele Fragen auf dem Herzen. Diese beantwortete Ina gerne und ehrlich, in der Hoffnung, diese Mädchen vor so einem Schicksal zu bewahren.
Rivianer besuchen Synagoge in Dortmund
Attendorn. Die Jahrgangsstufe 8 des Rivius Gymnasiums Attendorn besuchte letzten Dienstag, 14.12.2011 die Synagoge in Dortmund.
Seit der Neugründung der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund nach den Schrecken der NS-Herrschaft befindet sich die Gemeinschaft der jüdischen Mitbürger in Dortmund in ständiger Bewegung und Entwicklung. Bereits im Jahr 1945, nur wenige Monate nach Ende des Zweiten Weltkrieges, gründeten 50 Juden die neue jüdische Gemeinde und feierten gemeinsam Rosh Hashana, das jüdische Neujahrsfest. Im Jahre 1956 wurde das heutige Gemeindezentrum mit der Synagoge an der Prinz-Friedrich-Karl-Straße ihrer Bestimmung übergeben.
Nachdem die Schülergruppe die Sicherheitsschleuse der Synagoge passiert hatte, setzten sich die Jungen vor dem Betreten des Gebetsraums, entweder eine Mütze oder eine Kippa auf.
In dem mit mehr als 200 Plätzen ausgestatteten Raum informierte die jüdische Religionslehrerin Rosa Rappoport die Schülerinnen und Schüler über die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Dortmund und die Synagoge.
Außerdem gewährte Frau Rappoport der Gruppe einen Einblick in den Thoraschrein.
Elf, mit Thoramantel und Thorakronen verzierte, Thorarollen werden dort aufbewahrt. Auf einer Rolle stehen die ersten fünf Bücher Moses. Diese Thorarollen sind zum größten Teil Geschenke anderer Gemeinden. In Gottesdiensten werden Teile der Thora vorgelesen.
An der linken Seite des Gebetsraumes ist eine Vitrine angebracht, in der für Besucher zwei Thorarollen ausgestellt sind. Eine zusammengerollte und eine ausgerollte, welche Besucher von außen mit der Hand bedienen können.
Eine Thorarolle wird mit Hand auf Pergament geschrieben, ist dann bis zu 30 Meter lang und wiegt ca. 4 kg. Die Kosten für so eine Rolle betragen ca. 15000€. Der Schreiber benötigt fast ein Jahr, um die ersten fünf Bücher Moses aufzuschreiben.
Die Männer der Gemeinde haben alle ihren festen Platz in dem Gebetsraum. Vor den Stühlen stehen kleine Tische mit Klappen, in denen die Gläubigen ihre Gebetsbücher aufbewahren. Diese Tische sind mit den jeweiligen Namen versehen. Die Frauen der Gemeinde müssen wegen der Trennung von Männer und Frauen auf der Empore Platz nehmen. Alle Betenden blicken in Richtung Jerusalem.
Neben den Gottesdiensten werden noch viele weitere Angebote. So gibt es z. B. einen jüdischen Kindergarten, einen Fußballverein, einen Chor, aber auch eine Bibliothek ist zu finden.
Der Tag war für alle Beteiligten ein interessanter Vormittag mit vielen, neuen Eindrücken – nicht nur über das Judentum, denn ein Ausflug auf den Dortmunder Weihnachtsmarkt rundete die ganze Fahrt ab.
Termine Diff Klasse 8 und 9 1. Hj. 2011/12
Differenzierungsbereich
Klasse 8 und 9
Kursarbeiten
Schuljahr 2011– 2012
1.Halbjahr
Klassen 9
Klasse 9
1.Arbeit
2..Arbeit
Ch/Ph
Ko
Mi.23.11.2011 3./4. Std.
Phy
Mi.18.1.2012 3./4. Std.
Phy
Pol/Wi
Ge
Mi.23.11.2011 3./4. Std
Klz.
Mi.18.1.2012 3./4. Std
Klz
Erdkunde bil.
Hermanns
Mi.23.11.2011 3./4. Std
Klz
Mi.18.1.2012 3./4. Std
Klz
Französisch
Gü
Mi.23.11.2011 3./4. Std
Klz
Mi.18.1.2012 3./4. Std
Klz
Klassen 8
Klasse 8
1.Arbeit
2..Arbeit
Pol/Wi
Ge
Do 24.11.2011 3./4..Std
Klz
Do 19.1.2012 3./4..Std
Klz
Informatik
Heg
Do 24.11.2011 3./4..Std
Info
Do 19.1.2012 3./4..Std
Info
Erdkunde bil.
Hermanns
Do 24.11.2011 3./4..Std
Klz lz
Do 19.1.2012 3./4..Std
Klz
Die Termine sind verbindlich
9.9.11 Horlacher
Skifreizeit 2011
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